#ExxonKnew – Exxon wusste es

 

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„Es ist nicht nur was Exxon getan hat, es ist was es jetzt tut.“  (von @TomDispatch)

 

Übersetzt vom Original-Artikel: http://www.postcarbon.org/exxons-never-ending-big-dig/ von Bill McKibben am 18.02.2016

Exxons bodenlosen Ölfass

Hier ist die Geschichte so weit. Die höchsten gesetzlichen Vertreter der acht- und sechzehnt-größten Volkswirtschaften der Erde (Kalifornien und New York) ermitteln gegen die größte Ölfirma der Erde (ExxonMobil), während beide demokratischen Präsidentschaftskandidaten das [amerikanische] Bundesjustizministerium auffordern, sich an der Untersuchung zu beteiligen, die sich als eine der größten Unternehmensskandale der amerikanischen Geschichte herausstellen könnte. Und dies ist nur der Anfang. So schlimm sich Exxon auch in der Vergangenheit verhalten hat, was es nun tut, ist  – vollkommen legal – mit zu helfen, den Planeten über den Rand zur größten Kriese in der gesamten Menschheitsgeschichte zu stoßen.

Letzten Herbst hast du vielleicht davon gehört, dass Exxon aufgedeckt hatte, was es schon sehr früh über den Klimawandel wusste. Vielleicht hast du dir sogar gedacht: das überrascht mich nicht. Sollte es aber. Sogar für jemanden wie mich, der sich schon sein ganzes Leben lang mit dem Fass ohne Boden, das Gier und der Klimawandel darstellt, beschäftigt, kam diese Nachricht und ihre Bedeutung wie ein Schock: es stellt sich heraus, dass man sich das letzte viertel Jahrhundert sinnloser Klima-Debatte hätte sparen können.

Zu Anfang deckten Untersuchungen des Pulitzer-Preis Gewinners Inside Climate News, der Los Angeles Times und der Columbia Journalism School in außergewöhnlichem Detail auf, dass Exxons höchsten Vorsitzenden alles bekannt war, was es über den Klimawandel in den 80ern zu wissen gab. Eigentlich sogar schon früher. Folgendes erklärte der führende Wissenschaftler des Unternehmens James Black Exxons Unternehmensführung 1977: „In erster Linie besteht generelle wissenschaftliche Einigkeit darüber, dass die wahrscheinlichste Art und Weise in welcher Menschen das Weltklima beeinflussen, der Ausstoß von Kohlendioxid durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen ist.“ Um dies zu ermitteln hatte das Unternehmen einen Öltanker mit Kohlendioxid-Sensoren ausgestattet um die Konzentration des Gases über dem Ozean zu messen um dann aufwendige Computermodelle zu finanzieren, um vorherzusagen, wie sich Temperaturen in Zukunft entwickeln würden.

Die Ergebnisse dieser Arbeit waren eindeutig. 1982 wurden die Vorsitzenden von Exxon in einer internen „Unternehmens-Fibel“ davon unterrichtet, dass, trotz fortbestehender Unbekannten, die Behandlung des Klimawandels eine „umfassende Reduktion der Verbrennung fossiler Brennstoffe erfordert.“ Solang das nicht geschieht, so die Fibel, unabhängige Experten zitierend, „gibt es einige, potentiell katastrophale Begebenheiten, die in Betracht gezogen werden müssen … Sobald die Auswirkungen messbar sind, könnten sie bereits unumkehrbar sein.“ Doch dieses Dokument, das innerhalb von Exxon „weite Verbreitung fand“, war ebenfalls mit „nicht extern verbreiten“ gestempelt.

Das ist also, was passiert ist. Exxon nutzte sein Wissen über den Klimawandel um seine eigene Zukunft zu planen. Das Unternehmen pachtete z.B. große Teile der Arktis für die Öl-Exploration, Gebiete in denen, wie ein Wissenschaftler des Unternehmens 1990 darlegte, „ein potentieller Klimawandel helfen könnte Explorations- und Produktionskosten zu senken“. Nicht nur das, „von der Nordsee bis zur Kanadischen Arktis“ machten sich Exxon und seine Partner daran „die Decks von Offshore-Plattformen zu erhöhen, Pipelines vor zunehmender Küstenerosion zu schützen und Helipads, Pipelines und Straßen für eine sich erwärmende und zunehmend instabile Arktis zu entwerfen.“ In anderen Worten, das Unterthemen begann seine Infrastruktur auf eine Zukunft vorzubereiten, von der seine eigenen Wissenschaftler wussten, dass sie unvermeidbar war.

Aber in der Öffentlichkeit? Exxon hat nichts davon zugegeben. In der Tat hat es genau das Gegenteil getan. In den 1990ern begann es Geld und Einfluss in die Verdunkelung der Wissenschaft um den Klimawandel zu stecken. Es finanziert Think Tanks, die die Leugnung des Klimawandels verbreiten und rekrutiert sogar Lobby-Talente aus der Tabak-Industrie. Es folgt den Strategien der Tabakindustrie, in dem es die „Unsicherheit“ der Klimawissenschaft betont. Und es gibt großzügig Geld aus um Politiker zu unterstützen, die bereit sind, den Klimawandel runter zu spielen.

[Exxons] CEO, Lee Raymond, reiste 1997 sogar nach China und spornte dort die Regierungschefs an, die fossile Brennstoffwirtschaft mit Volldampf voranzutreiben. Die Erde kühle sich ab, so beharrte er [Link zu dem Dokument ist inzwischen tot], während seine Ingenieure die Bohrinseln erhöhten, um den sich erhöhenden Meeresspiegel zu kompensieren. „Es ist höchst unwahrscheinlich,“ sagte er, „dass die Temperatur in der Mitte des nächsten Jahrhunderts signifikant beeinflusst wird, ob Richtlinien jetzt oder erst in 20 Jahren erlassen werden.“ Das war nicht nur verkehrt, sondern überwältigend verkehrt – so verkehrt wie man nur sein kann.

Sünden der Unterlassung

In der Tat könnte Exxons Betrug – seine Fähigkeit Regulierungen seit 20 Jahren zu verhindern – für die geologische Geschichte des Planeten absolut entscheidend sein. Es geschieht in diesen zwei Jahrzehnten, dass die Treibhausgasemissionen rapide ansteigen, ebenso wie die globalen Temperaturen, bis im 21. Jahrhundert das „heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“ zu einem alten Hut wurde. Und das ist das Endresultat: hätte Exxon die Wahrheit gesagt, über das, was es bereits 1990 wusste, vielleicht hätten wir nicht ein viertel Jahrhundert mit einer künstlichen Debatte über die Wissenschaft um den Klimawandel verschwendet, noch hätte irgendjemand Exxon der Panikmache bezichtigt. Wir hätten ganz einfach mit der Arbeit anfangen können.

Aber Exxon hat nicht die Wahrheit gesagt. Eine Studie der Yale Universität, die letzen Herbst in der ‚Proceedings of the National Academy of Sciences‘ veröffentlicht wurde, zeigt, dass das Geld von Exxon und den Koch Brüdern eine Schlüsselrolle in der Polarisierung der Klima-Debatte in diesem Land [USA] spielt.

Die Sünden des Unternehmens – von Vermeidung und Beeinflussung – könnten sich sogar als kriminell erweisen. Ob das Unternehmen „die Öffentlichkeit belogen“ hat, ist die Frage, die der New Yorker Staatsanwalt Eric Schneiderman letzen Herbst entschied zu untersuchen, und die ihn zu dem großen Gesetzeshüter unserer Ära machen könnte, wenn seine Untersuchungen nicht im Sande verlaufen. Es gibt verschiedene Gesetze gegen Verbraucherbetrug, gegen die Exxon verstoßen haben könnte, und es könnte versäumt haben, relevante Informationen gegenüber seinen Anlegern offen zulegen, welche Art von Lüge wohl in unserem Land [USA] am illegalsten ist. Nun erhält Schneiderman Rückendeckung von der Kalifornischen Staatsanwaltin Kamala Harris, und eventuell – wenn die Aktivisten den Druck aufrecht erhalten – ebenfalls vom [amerikanischen] Justizministerium, obwohl sein all zu gut bekannter Wiederwille den Verfehlungen der großen Banken nachzugehen, nicht gerade Hoffnung weckt.

Der Punkt ist: das alles war schon damals nicht gut, aber Exxon und viele seiner großen Partner in der Energiebranche verhalten sich heute mindestens genauso schlimm, nun da sich das Tempo der Erwärmung beschleunigt. Und das alles ist legal – gefährlich, dumm und unmoralisch – aber legal.

Oberflächlich hat sich bei Exxon in der Tat ein Bisschen etwas verändert, in den letzten Jahren.

Zum Einen hat es zumindest in bescheidendem Umfang aufgehört den Klimawandel zu leugnen. Rex Tillerson, Raymonds Nachfolger als CEO [von Exxon] erzählte den Weltführern nicht mehr, dass sich der Planet abkühlt. Er sprach 2012 vor dem Council on Foreign Relations und sagte, „Ich streite nicht ab, dass steigende CO2 Emissionen in der Atmosphäre einen Einfluss haben werden. Sie werden einen erwärmenden Einfluss haben.“ Natürlich fuhr er umgehend fort, dass dieser Einfluss in der Tat ungewiss, schwer abzuschätzen, und in jedem Fall völlig beherrschbar sei. Seine Argumentation war bemerkenswert. „Wir werden uns anpassen. Wetterveränderungen, die die Gebiete verschieben, in denen Landwirtschaft betrieben werden kann – wir werden uns daran anpassen. Es ist ein technisches Problem und hat technische Lösungen.

Zu diesem Juwel eines Kommentars kommt dies: das eigentliche Problem sei, so beharrte er, dass wir eine Gesellschaft haben, die im Großen und Ganzen in diesen Bereichen, Wissenschaft, Mathematik und Ingenieurstechnik ungebildet ist, was wir tun ist ein Mysterium für sie und sie finden es unheimlich. Und deshalb schafft es einfache Möglichkeiten für Gegner der [Öl & Gas] Entwicklung, Organisationen der Aktivisten, Angst zu erzeugen.

Genau. Das war im Jahre 2012, in den Monaten der Überschwemmungen in Asien, die zig Millionen vertrieben und während des heißesten Sommers seit Beginn der Aufzeichnung in den Vereinigten Staaten, als ein großer Teil unserer Getreideernte ausfiel. Ach ja, und es war kurz vor Hurrikan Sandy.

Er setzt dieselbe angriffslustige Rhetorik während seiner gesamten Amtszeit fort. Auf der letztjährigen Hauptversammlung von ExxonMobil z.B., sagte er, dass, wenn die Welt mit „unfreundlichem Wetter „, welches „eventuell oder auch nicht durch den Klimawandel verursacht wurde“, zu tun bekommt, sollten wir uns mit nicht näher bezeichneten „neuen Technologien“ beschäftigen. Die Menschheit, so erklärte er  „hat diese enorme Kapazität mit Widrigkeiten fertig zu werden.“

Mit anderen Worten, wir reden nicht mehr über schlichte Leugnung, nur die Leugnung dessen, dass wirklich etwas unternommen werden muss. Und selbst wenn das Unternehmen etwas zu unternehmen vorschlägt, sind seine Vorschläge auffallend flüchtig. Exxons PR-Team z.B., hatte diskutiert eine Besteuerung von CO2 zu unterstützen, was aber Wirtschaftswissenschaftler links, rechts und aus der Mitte seit den 1980ern empfehlen. Aber der Mindestbetrag, den sie vorschlagen – irgendwo zwischen $40 und $60 pro Tonne – würde ihr Geschäft nicht maßgeblich beeinträchtigen. Schließlich bestehen sie darauf, dass all ihre Reserven im Zusammenhang mit solch einem Preisanstieg förderwürdig bleiben, was hauptsächlich dazu dienen würde, das Leben der bereits endständigen Kohleindustrie zu erschweren.

Angenommen du denkst, dass eine CO2 Steuer eine gute Idee ist – was sie in der Tat ist, denn jedes Signal hilft Investitionsentscheidungen zu beeinflussen. In diesem Fall hat Exxon sein Bestes getan, dass das, was sie in der Theorie vorgeben zu unterstützen, niemals zur praktischen Anwendung kommen wird.

Betrachten wir z.B. ihre politischen spenden. Die Webseite ‚Dirty Energy Money‚, organisiert von ‚Oil Change International‘ ermöglicht es, zu verfolgen, wer wem was gespendet hat. Wenn man sich Exxons gesamte politische Spenden von 1999 bis heute ansieht, [zeigt sich], dass eine große Mehrheit seines politischen Harems den berühmten ‚Taxpayer Protection Pledge‘ von Grover Norquists ‚Americans for Tax Reform‘ [Amerikaner für Steuerreform] gezeichnet hat, der sie verpflichtet, gegen jede Art von neuen Steuern zu stimmen. Norquist selbst schrieb dem [US-amerikanischen] Kongress ende Januar „eine CO2-Steuer sei eine Mehrwertsteuer auf Stützrädern. Jede CO2-Steuer würde sich unvermeidlich über weitere und weitere Teile der Wirtschaft ausbreiten, bis wir [die USA] eine Mehrwertsteuer wie in Europa haben.“ Wie er einem Reporter gegenüber letztes Jahr äußerte, “ ich sehe keinen Weg viele republikanische Stimmen für eine CO2-Steuer zu gewinnen“, und da er als der „der mächtigste Mann in der amerikanischen Politik“ gilt, scheint er damit richtig zu liegen.

Der einzige demokratische Senator in Exxons Top-60-Liste war die ehemalige Senatorin von Louisiana Mary Landrieu, die einen großen Vorteil bei der letzten Wahl darstellte, da sie die „Schlüsselstimme“ bei der Blockade der CO2-Steuer im Kongress war. Bill Cassidy, der Mann, der sie besiegte, ist ebenfalls ein Exxon-Favorit, und er verlor keine Zeit sich an einem Gesetzesentwurf gegen jede Art von CO2-Steuern zu beteiligen. Mit anderen Worten, man kann Exxons Zugeständnisse in Sachen Klimawandel in Wirklichkeit als Hütchenspiel bezeichnen.

Das bodenlose Fass

Das ist noch nicht einmal das größte Problem.

Das größte Problem ist Exxons Business-plan. Das Unternehmen gibt riesige Mengen Geld für die Suche nach neuen Kohlenwasserstoffen aus. Angesichts des jüngsten Einbruchs des Ölpreises hat es seine Ausgaben in der Tat 2015 um 12% auf $34 Milliarden und 2016 um weitere 25% auf $23,2 Milliarden gekürzt. Das bedeutet, dass Exxon 2015 $63 Millionen am Tag[!] ausgab um „neue  Projekte online zu bringen“. Es gibt immer noch ganze $1,57 Milliarden im Jahr auf der Suche nach neuen Kohlenwasserstoff-Lagerstätten aus – $4 Millionen am Tag, jeden Tag.

Trotz des derzeitigen Schnäppchen-Ölpreises prahlt es immer noch mit seinen Expansionsplänen im Golf von Mexiko, Ost-Kanada, Indonesien, Australien, dem Osten von Russland, Angola und Nigeria. „Die Stärke unserer globalen Organisation ermöglicht es uns in allen geologischen und geographischen Umgebungen zu operieren, mit branchenführender Technologie und Kompetenz.“ Und seine Bereitschaft mit praktisch jedem Regime da draußen ins Bett zu steigen macht es ihnen noch leichter. Irgendwo in seiner Trophäensammlung hat Rex Tillerson z.B. eine ‚Orden der Freundschaft‘-Medaille von Vladimir Putin. Alles was dafür nötig war, war ein Energie-Joint-Venture, das auf $500 Milliarden geschätzt wird.

Du wirst vielleicht sagen, das ist nun mal was Öl-Unternehmen tun, neues Öl finden, richtig? Unglücklicher Weise ist es genau dass, was wir sie nicht mehr tun lassen sollten. Vor ungefähr einem Jahrzehnt haben Wissenschaftler zu ersten Mal begonnen ein „Kohlenstoff-Budget“ für den Planeten aufzustellen – eine Schätzung der Menge an Kohlenstoff, die wir zusätzlich verbrennen können, bevor wir die Erde komplett überhitzen.

Es gibt möglicherweise viele Tausende Gigatonnen Kohlenstoff, die aus dem Planeten gewonnen werden könnten, wenn wir weiter suchen. Die fossile Energiewirtschaft hat bereits mindestens 5000 Gigatonnen identifiziert, von denen sie Behörden, Aktionären und Banken sagen, dass sie sie fördern wollen. Wie auch immer, wir können nur weitere 900 Gigatonnen an Kohlenstoff verbrennen, bevor wir den Planeten in desaströser Weise überhitzen. Bei der momentanen Entwicklung haben wir dieses „Budget“ bereits in wenigen Jahrzehnten erreicht. Der Kohlenstoff, den wir bereits verbrannt haben, hat die Temperatur des Planeten bereits um 1°C ansteigen lassen, und auf unserem derzeitigen Kurs werden wir genug verbrennen, um in weniger als 20 Jahren auf über 2°C zu kommen.

Zu diesem Zeitpunkt denkt eigentlich kein Klimawissenschaftler mehr, dass ein Zwei-Grad-Anstieg der Temperatur ein sicheres Zeil ist, da bereits bei einem Grad die Polkappen beginnen zu schmelzen. (In der Tat zeigen neuste, diesen Monat veröffentlichte Daten, dass wir beim Erreichen der Zwei-Grad-Marke bereits mit drastischem einem Anstieg der Meeresspiegel für einen Zeitraum leben werden müssen, der zweimal so lange andauert, wie die Menschheit überhaupt existiert.) Deshalb haben sich die Regierungen der Welt im November [2015] geeinigt, zu versuchen, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5°C oder 3°F zu beschränken. Wenn man dieses Ziel erreichen will, sollte man ungefähr 2020 aufhören fossile Energieträger zu verbrennen, was unter technischen Gesichtspunkten so ziemlich jetzt ist.

Deshalb ist es komplett verantwortungslos von einem Unternehmen, die Welt in der Erdölexploration anzuführen, denn, wie Wissenschaftler sorgfältig erklärt haben, wir haben bereits Zugang zu vier bis fünf mal so viel Kohlenstoff in der Erde, wie wir sicher verbrennen können. Wir haben es bereits zur Verfügung. Also, warum sollten wir nach mehr suchen?  Wissenschafter haben uns einen guten Dienst erwiesen, genau die Arten fossiler Brennstoffe zu identifizieren, die wir nicht ausgraben sollten, und – das wisst ihr – verdammt viele befinden sich auf Exxons zukünftiger Wunschliste, einschließlich der Teersande in Kanada, einer besonders klima- und umweltschädlichen Art der Ölgewinnung.

Sogar Exxons einziger Versuch vom Unterbinden der globalen Erwärmung zu profitieren ist in sich zusammengebrochen. Vor einigen Jahren begann das Unternehmen eine berechnete Drehung in Richtung Erdgas, welches bei der Verbrennung weniger CO2 produziert. 2009 erwarb Exxon XTO Energy, ein Unternehmen, das die Kunst der Förderung von Erdgas aus Schiefer-Lagerstätten durch hydraulische Frakturierung gemeistert hatte. Inzwischen ist Exxon Amerikas führender Fracker und ein Pionier in den Erdgasmärkten überall auf der Welt. Das Problem mit Schiefergas – anders als das, was Rex Tillerson einmal „Bauer Joe zündet seinen Wasserhahn an“ nannte – ist folgendes: in den letzten Jahren stellte sich heraus, dass der Vorgang der Hydraulischen Frakturierung von Schiefer große Mengen Methan freisetzt, und dass Methan ein weitaus klimaschädlicheres Gas ist, als Kohlendioxid. Wie der Wissenschaftler der Cornell Universität Robert Howarth kürzlich feststellte, die Verbrennung von Erdgas für die Stromerzeugung erwärmt den Planeten wahrscheinlich schneller als die Verbrennung von Kohle oder Rohöl.

Exxons Beharren auf die fortgesetzte Exploration und Produktion von fossilen Brennstoffen bringt seinen Aktionären sicherlich einen Gewinn auf Zeit, auch wenn es die Erde teuer zu stehen kommt. Fünf der zehn größten Jahrengewinne, von denen ein Unternehmen je berichtet hat, in den letzten Jahren, wurden von Exxon erzielt. Aber sogar das finanzielle Argument schwächelt inzwischen. In den letzen fünf Jahren ist Exxon hinter viele seiner Konkurrenten, sowie dem breiteren Markt zurückgefallen, und ein Hauptgrund dafür ist, laut der ‚Carbon Tracker Initiative‘ (CTI), seine hohen Investitionen in besonders teure, aufwendig zu fördernde Öl & Gas Ressourcen.

In 2007, so berichtet die CTI, machten die Kanadischen Teersande, und ähnliche Schweröl-Lagerstätten, 7,5% von Exxons nachgewiesenen Reserven aus. In 2013 ist diese Zahl auf 17% angestiegen. Eine intelligente Business-Strategie für das Unternehmen, so die CTI, würde einschließen, sein Explorations-Budget zu senken und sich auf die Ölfelder zu konzentrieren, zu denen es Zugang hat, die auch bei niedrigen Prisen noch profitabel gefördert werden können, und den Cash-Flow zu nutzen um Aktien zurück zu kaufen oder die Investoren anderweitig zu entlohnen.

Das würde wiederum bedeuten, Exxon müsste seinen texanischen ‚groß-ist-gut‘-Ansatz durch etwas wesentlich Bescheideneres ersetzen. Und während wir davon sprechen, was das größte Unternehmen des Planeten für einen bedeutenden Teil des zwanzigsten Jahrhunderts war, scheint Exxon den ‚größer-ist-besser‘-Pfad fortzuführen. Sie wetten darauf, dass der Ölpreis in angemessen naher Zukunft steigen wird, dass alternative Energien nicht schnell genug entwickelt werden, und dass die Welt den Klimawandel nicht aggressiv bekämpfen wird. Und das Unternehmen wird weiterhin versuchen, diese Wetten zu gewinnen, indem es aggressiv Politiker unterstützt, die sicherstellen, dass sich nichts ändert.

Kann Exxon unter Druck gesetzt werden?

Neben dieser heftigen Haltung zur Zukunft des Planeten scheinen die milden Anfragen der Aktivisten in den letzten 25 Jahren ziemlich sinnlos. Auf ExxonMobils Hauptversammlung 2015, z.B., haben religiöse Shareholder-Aktivisten zum x-ten mal nachgefragt, ob das Unternehmen wenigstens seine Pläne zum Management von Klimarisiken veröffentlicht. Sogar BP, Shell und Statoil haben dazu zugestimmt. Stattdessen warb Exxons Management gegen die Resolution und sie erhielt nur 9,6% der Stimmen, ein so niedriges Ergebnis, dass sie erst wieder in drei Jahren eingebracht werden kann. Zu dieser Zeit werden wir … ach, egal.

Was wir von Exxon benötigen werden wir nie bekommen: das Versprechen, dass sie den größten Teil ihrer Reserven im Boden lassen werden, dass sie weitere Exploration einstellen werden, und ein Versprechen sich aus der Politik fern zu halten. Drauf können wir lange warten.

Aber da Exxon hoffnungslos seiner Wege geht, wächst die Abscheu. Die Ermittlungen der Generalstaatsanwälte aus New York und Kalifornien bedeuten, dass das Unternehmen viele seiner Dokumente übergeben muss. Wenn Journalisten in öffentlichen Archiven so viel über Exxons Betrug herausfinden konnten, was kann erst jemand mit rechtlichen Zwangsmaßnahmen erreichen. Viele andere Gerichtsbarkeiten könnten sich ebenfalls beteiligen.

Auf den Pariser Klimaverhandlungen im Dezember [2015] veranstaltete ein Gremium von Rechtsprofessoren eine gut besuchte Tagung über verschiedene Rechtstheorien, die Gerichte überall auf der ganzen Welt anwenden könnten, um dem täuschenden Verhalten des Unternehmens entgegenzutreten. Wenn das beginnt kann man auf eines zählen: die Scheinwerfer werden sich nicht nur auf Exxon richten. Wie bei den Tabbakunternehmen in den Jahrzehnten, in denen sie die Gefahren von Zigaretten vertuscht haben, gibt es eine gute Chance, dass große Energiekonzerne mit ihren Fachverbänden und anderen Frontgruppen mit drin hängen. In der Tat veröffentlichte Inside Climate News, kurz vor Weihnachten, einige entlarvende neue Dokumente über die Rolle, die Texaco, Shell und anderen Größen in einer Studie des American Petroleum Institute zum Klimawandel in den frühen 1980ern gespielt haben. Ein Prozess wäre ein tiefgreifendes Ereignis – eine Abrechnung für das Verbrechen des Jahrtausends.

Aber während wir auf die Ergebnisse der verschiedenen Untersuchungen warten, gibt es viel zu organisieren, wenn es um Exxon, den Klimawandel und fossile Brennstoffe geht, auf der staatlichen und lokalen Ebene – alles von freundlichen Anfragen an mehr Staaten, sich an dem rechtlichen Verfahren zu beteiligen, über Behinderung von Tankstellen für ein paar Stunden, bis hin dazu, New York und Kalifornien darauf hin zu weisen, dass sie vielleicht nicht Millionen von Dollar an Aktien in einem Unternehmen halten sollten, gegen das sie ermitteln. Es könnte sogar anfangen zu funktionieren.

Der Gouverneur von Vermont, Peter Shumlin, hob Exxon z.B. in seinem Bericht zum Zustand des Staates letzten Monat hervor. Er forderte den Gesetzgeber auf, seine Anteile an dem Unternehmen wegen seiner Täuschungsversuche zu veräußern. „Dies ist die Taktik der Tabbbakindustrie“, sagt er, „die für Jahrzehnte die Gesundheitsrisiken ihres Produktes, das Menschen umbringt, geleugnet haben. Anteile an ExxonMobil zu halten ist kein Geschäft, das Vermont eingehen sollte.“

Die Frage ist: Warum auf Gottes nicht-mehr-ganz-so-grünen-Erde sollte noch irgendwer Exxons Partner sein wollen?

Ende der Übersetzung.

 

 

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Psyops

 

zitat

 

Zuerst möchte Sharon dafür danken, dass sie es uns allen ermöglicht hat, an dieser sehr speziellen Konferenz der Öl- & Gas Industrie und ihrer PR-Agenten Teil zu nehmen. Ich empfehle ihren Blog http://www.texassharon.com zu lesen und ihr auf Twitter unter@TXsharon zu folgen.

übersetzt vom Original-Artikel von 2011: http://www.texassharon.com/psyops/

Ende 2011 hat mir das Oil & Gas Accountability Project von Earthworks den Eintritt zu einer Konferenz der Erdgasindustrie mit dem Namen „Initiative für Medien- und Stakeholder-Beziehungen Hydraulische Frakturierung 2011“, bezahlt.

Flyer der Konferenz: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/8-media-and-stakeholder-relations-hydraulic-fracturing-initiative-2011.pdf

Website der Konferenz: http://www.media-stakeholder-relations-hydraulic-fracturing.com

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Ich bin kein guter Schriftführer, kein Frühaufsteher, und ich hatte die Nacht zuvor nicht gut geschlafen. Also entschied ich mich, die früh morgens stattfindenden Präsentationen auf Band mitzuschneiden. Nach der ersten Session sind mir die Batterien für mein Aufnahmegerät aus gegangen, und ich musste neue besorgen, so alarmierend waren die Enthüllungen.

Sie nennen es einen Krieg. Sie benutzen das „US Armee/Marine Handbuch zur Aufstandsbekämpfung“ (https://ia802705.us.archive.org/16/items/pdfy-lfghsLbG6S_eBZKf/The%20U.S.%20Army%20And%20Marine%20Corps%20Counterinsurgency%20Field%20Manual.pdf) gegen uns, denn wir werden als Aufständige angesehen.  Sie benutzen Ex-Militär-Personal für Psychologische Operationen in unserer Nachbarschaft. Sie beobachten und kartieren unsere Beziehungen. Ich habe ausführlich darüber geblogt (http://www.texassharon.com/category/psyops/) und es wurde auch in den Medien darüber berichtet, aber bei Weitem nicht genug.

Hier stelle ich euch das alles zur Verfügung stellen. Dies ist eine fortlaufende Arbeit.

Medienberichterstattung:

[* An dieser Stelle stehen einige Links zu Berichterstattungen über die Story in den US-Medien. Da diese Artikel alle in Englischer Sprache geschrieben sind, habe ich sie an dieser Stelle weg gelassen.]

Die Präsentationen:

(http://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Agenda.docx)

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Entwicklung einer umfassenden Medien-Strategie für Hydraulische Frakturierung 

9:00 Verständnis der Entwicklung einer umfassende Medien-Strategie zur Einbindung von Stakeholdern und Aufklärung der Öffentlichkeit für unkonventionelle Öl & Gas Betreiber

  • Strategien zum wirksamen Erreichen der Massenmedien zum Anpreisen vom Firmen-Botschaften bei einer breiteren Zielgruppe und Vorantreiben von Aufklärung
  • Überwinden der Barrieren um feindliche, Agenda-getriebene Medien für sich zu gewinnen und zu seinem Vorteil nutzen, eine positives Bild der Industrie zu fördern und Fehlinformation zu bekämpfen
  • Verständnis, die grösseren ökonomischen und globalen Auswirkungen von unkonventioneller Öl- & Gasproduktion anzupreisen, um Argumente für die lokale Umwelt-Diskussion zu entwickeln
  • Entwicklung der Fähigkeit schnell auf technische und regulatorische Daten zuzugreifen, sie zusammen zu fassen und zu vereinfachen, um negativer Presse schnell, genau und verlässlich zu entgegnen

Michael Kehs, Vizepräsident für Strategische Angelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit bei Chesapeake Energy, Präsentation: http://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/44-michael-kehs.pdf , Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Michael%20Kehs%20CHK.mp3

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[Michael Kehs: Regel #1 in der Öffentlichkeitsarbeit: definiere oder werde definiert.]

Zitat von Michael Kehs: „inoculate reporters early“ – „impfe Reporter frühzeitig“, Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Michael%20Kehs%20inoculate%20reporters%20early.mp3

Zitat von Michael Kehs: „[… ich hatte meine gesamte berufliche Laufbahn mit Zielgruppen und dem Gefahren-Potential von Chemikalien zu tun, und in fast jedem Fall kämpfen wir mit einem] starken Aufstand der Aktivisten“, Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Michale%20Kehs%20insurgency%20quote.mp3

Matt Carmichael, Manager für außerbetriebliche Angelegenheiten bei Anadarko Petroleum, Präsentation: http://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/22-matt-carmichael.pdf , Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Matt%20Carmichael%20-%20Anadarko.mp3

Zitat von Matt Carmichael: „[Wenn PR-Vertreter dieser Industrie heute anwesend sind, rate ich ihnen drei Dinge: … ] laden Sie das US Army/Marine Corps Handbuch zur Aufstandsbekämpfung herunter, [denn wir haben es mit einem Aufstand zu tun. Darin sind viele gute Lektionen enthalten, und, ausgehend vom militärischem Hintergrund, fand ich ihre Einsichten bemerkenswert]“, Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Matt%20Carmichael%20-%20Anadarko%20sound%20bite.mp3

Notiz: Chris Tucker von „Energy In Depth“ versuchte, trotz aller Beweise des Gegenteils, diese Kommentare zu verdrehen, indem er behauptete, sie seine ein Scherz gewesen. Carmichael war ein früherer, hochrangiger PR-Mann von KBR (Kellogg Brown and Root), einer Tochtergesellschaft von Halliburton. (http://www.desmogblog.com/gas-fracking-industry-using-military-psychological-warfare-tactics-and-personnel-u-s-communities).

Dennis Holbrook, stellvertretender Vorsitzender für Regulatorische- und Öffentlichkeitsarbeit bei Norse Energy, Präsentation: http://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/23-dennis-holbrook.pdf, Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Dennis%20Holbrook%20-%20Norse%20Energy.mp3

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[Dennis Holbrook: „Habe ich die Umweltaktivisten schon erwähnt?“ (Er mein uns.)]

[Zitat von Dennis Holbrook: „… sucht Akademiker, akademische Studien auf und setzt euch für Universitäten ein, dass verleiht dem gesamten Prozess enorme Glaubwürdigkeit.“]

9:45 Erweiterte Frage- und Antwortsitzung, Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Q%26A_session1.mp3

 

Hydraulische Frakturierung Fallstudie Medienarbeit

10:00 Entwicklung einer Medien-Strategie um Bedenken rund um die Hydraulische Frakturierung zu überwinden

  • Evaluierung der effektivsten Techniken um allgemeine Missverständnisse des Prozesses der Hydraulischen Frakturierung aufzuklären zum Überwinden der Bedenken der Stakeholder
  • Verständnis der Notwendigkeit weniger zurückhaltend und transparenter zu sein um die fehlinformierten Medien wirklich für sich einzunehmen und zu unterrichten
  • Teilen erfolgreicher Techniken zur vorzeitigen Entwicklung von Kern-aussagen um negative Presse pro-aktiv und schnell zu bekämpfen
  • Verständnis die Formulierungen zu kultivieren, die die Massenmedien ansprechen, um eine positive und genaue Industrie-Message zu transportieren

Matt Pitzarella, Direktor für Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bei Range Resources, Präsentation: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/45-matt-pitzarella.pdf , Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Matt%20Pitzarella%20-%20Range%20Resources.mp3

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[Matt Pitzarella: „Teilen erfolgreicher Techniken zur vorzeitigen Entwicklung von Kern-Aussagen um negative Presse pro-aktiv und schnell zu bekämpfen“]

Zitat von Matt Pitzarella: „Wir haben mehrere ehemalige Psy-Ops Leute, die für uns bei Range [Range Ressources] arbeiten … das Verständnis von psychologischen Operationen der Armee im mittleren Osten hat sich für uns in Pennsylvania als sehr hilfreich erwiesen.“, Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Matt%20Pitzarella%20-%20Range%20Resources_PSYOPS.mp3

10:30 Frage- und Antwortsitzung, Audio: https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Q%26A%20Pitz.wmv

10:40 Morgen-Erfrischung im Ausstellungsbereich (zu diesem Zeitpunkt rannte ich raus und habe den Vorrat an Batterien für mein Aufnahmegerät aufgestockt.)

11:10 Beeinflussung und Überzeugung der Öffentlichkeit durch Emotionen

  • Was die Industrie ändern muss um das Spiel, die Diskussion und die Wahrnehmung zu ändern
  • Messung der öffentlichen Meinung und Identifizierung von Spannungsgebieten zur Gewinnung der Oberhand
  • Verständnis, wie Aktivisten Emotionen gegen die Industrie einsetzten und wie die Industrie das Gleiche tun kann
  • Erklärung wie man den Spieß umdrehen kann, in dem man die Spielzüge der Gegner übernimmt und ihre Techniken für die Industrie einsetzt
  • Sechs unkonvenmtionelle Empfehlungen, die die Industrie nutzen kann um eine Gezeitenwende in der öffentlichen Meinung herbeizuführen

Greg Matusky, President von Gregory FCA, Präsentation: https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/24-greg-matusky.pdf, Audio: http://www.texassharon.com/psyops/Greg%20Matusky%20-%20Pres%20Gregory%20FCA.wmv [Link leider tot]

[Diese Präsentation sollte man sich wirklich einmal ansehen, sie ist ein herrliches Kuriositätenkabinett der PR-Industrie:]

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[Greg Matusky: „Die Rolle der Emotion beim Geschichten-Erzählen und wie sie genutzt werden kann, um die öffentliche Meinung zu ändern“]

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[Greg Matusky: „Vergleich der Stimmungen in den sozialen Medien“]

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 [„Veteranen für heimische Energie“]

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[„Irgendwo weint ein Scheich – 100 Jahre Marcellus Energie„]

11:25 Frage- und Antwortsitzung

 

Nutzung Sozialer Medien als Kommunikationsmittel zur Gewinnung und Aufklärung von Stakeholdern, um Gerüchten rund um die Hydraulische Frakturierung zu entgegnen

Soziale Medien einspannen

11:30 Verständnis der effektiven Nutzung Sozialer Medien durch unkonventionelle Öl- & Gasunternehmen um Stakeholder zu erreichen und die Aufklärung der Öffentlichkeit voranzutreiben 

  • Erklährung der Entwicklung und des Wachstums eines erfolgreichen Social-Media-Programms zur Bereitstellung eines Rahmenwerks für effektives Engagement in den Sozialen Medien
  • Die Social-Media-Werkzeugkiste, Follower generieren, Zuhörer erreichen, authentische Beteiligung und effektive Aufklährung über mehrere Plattformen hinweg
  • Die Benutzung von Twitter: 140 Zeichen und ein #Hashtag zur Verteilung von inhaltsreichen Nachrichten
  • Entwicklung von Strategien zur Nutzung Sozialer Medien, eher als Verpflichtung, als als Verbreitungsmittel, zur Aufklährung und Information von Stakeholdern und um die konvetionellen Medien zu umgehen
  • Entwicklung von Strategien für den Einsatz Sozialer Medien als effektives Beratungs-Werkzeug zur Entwicklung von positiven Beziehungen zu den Gemeinschaften im Internet

Blake Jackson, Social Media Koordinator bei Chesapeake Energy, Präsentation: https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/38-blake-jackson.pdf, Audio: https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Blake%20Jackson%20-%20Chesapeake.wmv

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[Blake Jackson: „Wie Soziale Medien genutzt werden können um die Öffentlichkeit positiv zu beeinflussen und die Debatte um die Hydraulische Frakturierung zu informieren“]

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[Blake Jackson: „Soziale Medien bei Chesapeake“]

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[Blake Jackson: „Aufbau eines Social-Media-Programms“]

Anne Hedrich, Manager für elektronische Kommunikation bei Apache Corporation, Präsentation: https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/40-anne-hedrich.pdf, Audio:https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Ann%20Hedrich%20-%20Apache.wmv

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[Anne Hedrich: „Analysieren > Anpassen > Verstärken“]

Nicole Nascenzi, Spezialistin für Unternehmenskommunikation bei Williams, Präsentation: https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/26-nicole-nascenzi-panel-1130.pdf, Audio: https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Nicole%20Nascenzi%20-%20Williams.wmv

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[Nicole Nascenzi: „vermenschlicht unsere Industrie“]

12:10 Frage- und Antwortsitzung, Audio: https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Q%26A_Social_Media.wmv

 

Markenschutz online

12:20 Wie man unkonventionelle Öl- & Gas-Marken online schützt und die Gefahr von negativen Kampagnen in den sozialen Medien vermeidet um das Potential der Schädigung von Marken zu minimieren

  • Evaluierung der effektivsten Werkzeuge und Techniken zur Beobachtung wie ein Firma online diskutiert wird, zur Beobachtung der öffentlichen Wahrnehmung und zur Unterdrückung von unbelegter Kritik
  • Verständnis der Fallstricke des Unvorbereitet-Seins und wie die Überwachung neuer Medien genutzt werden kann, um robuste Aktionspläne für die Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln
  • Erklärung der effektivsten Überwachungs-Werkzeuge zur Erfassung von Online-Gesprächen über Industrie-spezifische Sachverhalte
  • Verständnis von effektivem Engagement in Sozialen Medien kann wirklich helfen, mögliche neue Sachverhalte zu erkennen und eine pro-aktive PR-Strategie zu fahren

Nicole Nascenzi, Spezialistin für Unternehmenskommunikation bei Williams, Präsentation: https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/27-nicole-nascenzi-1220-session.pdf, Audio: https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Nicole%20Nascenzi%20-%20Williams%20-%20brand.wmv

12:50 Frage- und Antwortsitzung

13:00 – 14:00 Netzwerk-Essen im Ausstellungsbereich

 

Eine rechtswissenschaftliche Ansicht von Spilman, Thomas & Battle, PLLC

14:00 Koordinierung der Reaktionen auf eine Krise: Gespräche über Strategie zwischen der Rechts- und Medienabteilung einer Firma

  • Untersuchung wie ein Team von Rechts- und Kommunikations-Profies  Kriseninterventions-Strategien und -Taktiken behandeln um Lösungen für eine hypothetische Krise zu finden
  • Evaluierung der Lösungen und Strategien um sowohl kommunikattorischen als auch rechtlichen Ansprüchen zu entsprechen

Audiohttps://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/A%20Legal%20Perspective.wmv

 

Fallstudie Hydraulische Frakturierung und Soziale Medien

14:30 Bereitstellung einer Fallstudie wie Soziale Medien genutzt werden können um die Öffentlichkeit positiv zu beeinflussen und die Debatte um die Hydraulische Frakturierung zu informieren

  • Erklärung der erfolgreichsten Techniken um Follower in den Sozialen Medien zu generieren und einen Online-Dialog zum Erreichen einer breiteren Leserschaft zu starten
  • Entwicklung von Strategien zum bestmöglichen Umgang mit negativer Presse und Fehlinformation in den Massenmedien, um die Öffentlichkeit schneller und genauer aufzuklären und zu informieren
  • Verständnis der Hindernisse eines erfolgreichen Programms zur Entwicklung einer ausgewogeneren Präsens der Industrie online
  • Diskussion der besten Praktiken um Stakeholder zu Fürsprechern der Industrie in Sachverhalten der Gemeinden zu machen, in denen die Industrie operiert, um den Support voranzutreiben

Blake Jackson, Social Media Koordinator bei Chesapeake Energy, Audio: https://dl.dropbox.com/u/18503846/Gashole%20Conference/SM%20case%20studies%20-%20Blake%20Jackson.wmv

15:00 Frage- und Antwortsitzung

15:10 Nachmittags-Erfrischung im Ausstellungsbereich

Kommunen gewinnen: Strategien um das Vertrauen von Kommunen zu gewinnen, die nahe an hydraulisch frakturierten Bohrungen liegen, um von Bürgern ausgehende Unterstützung in breitere öffentliche Akzeptanz umzuwandeln

15:40 Erweckung der schweigenden Mehrheit: Evaluierung, wie man von Bürgern ausgehende Unterstützung praktisch in Fürsprache von Interessensgruppen umsetzen kann um die öffentliche Akzeptanz von unkonventionellen Öl- und Gasprojekten zu verbessern

  • Diskussion der effektivsten Techniken um Anreize für Stakeholder zu schaffen, zu Fürsprechern der Industrie in den Gemeinden und in der breiteren Arena zu werden
  • Evaluierung der effektivsten Wege die Grundströmung der Unterstützung von Gönnern der Industrie zu nutzen, um die Medien und in der Folge auch die Öffentlichkeit zu beeinflussen
  • Verständnis der verschiedenen Techniken des pro-aktiven Engagements eines breiten Spektrums an Stakeholdern, vom Familien bis hin zu gewählten Vertretern, um eine erfolgreiche Kommunikation auf allen Ebenen zu führen
  • Verfeinerung des Prozesses der gezielten Ansprache der erfolgreichsten Foren für direkte Beteiligung von Schlüssel-Stakeholdern und Kommunikatoren in den Gemeinden

Kevin West, geschäftsführender Direktor für außerbetriebliche Angelegenheiten bei EQT Corporation

  • Evaluierung der Geschichte, die unkonventionelle Öl- und Gas-Betreiber erzählen müssen, um Stakeholder zu erreichen und Beziehungen mit den Gemeinden aufzubauen
  • Erklärung, wie man Fakten und eine Überzeugende Nachricht am Besten nutzt, um die Debatte von ‚Gefahr‘ zu ‚Gelegenheit‘ zu ändern
  • Verständnis der Notwendigkeit schnell und unmittelbar zu agieren um die richtige Botschaft rüber zubringen

John Davies, Gründer und CEO von Davies

16:30 Geteilte Frage- und Antwortsitzung

Beziehungen zu Gemeinden aufbauen

16:40 Identifikation von erfolgreichen Strategien um das Vertrauen der Gemeinden, in den Hydraulische Frakturierung statt findet, zu gewinnen um verantwortlichere Unternehmen zu werden

  • Erfolgreiche Strategien zur Bildung von Unterstützung durch die Bürger, die zu dichten Gemeinschaften im Gebieten mit neuen Operationen umgewandelt werden kann, um Aufstände in den Gemeinden zu minimieren
  • Verständnis des weiten Spektrums von Bedenken der Gemeinden, von Belangen der Wasser- und Luftqualität bis hin zu sozioökonomischen Auswirkungen, um Gerüchte pro-aktiv zu zerstreuen und Gemeinden das Gefühl der Unsicherheit zu nehmen
  • Gelernte Lektionen aus weiter ausgebauten Öl- und Gasfeldern zum Erfahrungsaustausch nutzen, um Fallstricke zu vermeiden und Gemeinden über die wirtschaftlichen Vorteile der Tätigkeiten der Industrie aufzuklären
  • Setzen neuer Standards wie unkonventionelle Öl- und Gas-Firmen verantwortungsvoll mit Gemeinden während der Zeit des Projekts koexistieren können

Doug Hock, Direktor für öffentliche Angelegenheiten bei Encana Oil & Gas

Aaron Goldwater, CEO bei Jurat Software, Präsentation: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/30-aaron-goldwater.pdf [Link leider tot] , Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/61-aaron-goldwater.mp3

17:30 Geteilte Frage- und Antwortsitzung

17:45 Abschließende Worte der Leitung

18:00-19:00 Cocktail-Empfang im Ausstellungsbereich

Tag 2

Verständnis der neusten Strategien zur Aufklärung von Nichtregierungsorganisationen, Regulierungsbehörden und Angestellten über die Schlüsselthemen rund um unkonventionelle Öl- und Gasproduktion und Schaffung einer überzeugenden Strategie für die Krisenkommunikation

Leiter: Mike Basile, Mitglied des Managements bei Spilman Thomas & Battle PLLC

08:15 Anmeldung, Erfrischung im Ausstellungsbereich

08.50 Eröffnungsrede der Leitung

Als Industrie zusammenarbeiten: Entwicklung von Industrie-weiten Initiativen zum Aufbau einer vereinigten Front und zur Bereitstellung einer klaren und einheitlichen Botschaft, um organisierte Nichtregierungsorganisationen einzubinden, und die Position der Industrie in feindlichem Medien-Umfeld zu verbessern

Eine vereinigte Front

09:00 Verständnis wie einzelne unkonventionelle Öl- und Gas Betreiber zusammenarbeiten können um eine geeinigte Front der Industrie zu schaffen, um Stakeholer in Belangen rund um die Hydraulische Frakturierung  zu beteiligen 

  • Verständnis wie die gesamte Industrie stigmatisiert wird und Nutzung des Mangels an Differenzierung zwischen Betreibern zum Nutzen der Industrie, um starke Öffentlichkeitsarbeit zu kultivieren
  • Evaluierung der bestmöglichen Zusammenarbeit um die Position der Industrie zu verbessern, ohne die, auf Wettbewerb beruhende Natur, der Brache zu gefährden
  • Aus dem gleichen Drehbuch lesen: Wie das, was eine Firma sagt, der ganzen Industrie zugeschrieben wird und wie dies wirksam eingesetzt werden kann, um eine konsistente Botschaft zu transportieren
  • Teilen der effektivsten Werkzeuge und Strategien um Umwelt-bezogene Bedenken abzumildern und die Stakeholder über die substanziellen Vorteile der Öl- und Gasproduktion aufzuklären

Lynn Seay, Direktor für Medien-Beziehungen bei CONSOL Energy

Jeff Eshelman, Vizepräsident für öffentliche Angelegenheiten und Kommunikation bei der Independent Petroleum Association of America

Daniel Whitten, Vizepräsident für strategische Kommunikation bei der Natural Gas Alliance in Amerika

09.45 Erweiterte Frage- und Antwortsitzung

 

Fürsprache durch Mitarbeiter: Entwicklung von Strategien zur Aufklärung und Ermutigung von Mitarbeitern, Markenbotschafter zu sein und ein stolzes und positives Firmenimage wiederzugeben

Aufklärung von Mitarbeitern

10:00 Aufklärung von Mitarbeitern in Schlüsselfragen, um zur Fürsprache und zur Markenpositionierung in einer unkonventionellen Öl- & Gas-Firma zu ermutigen

  • Diskussion der effizientesten Wege, um Mitarbeiter pro-aktiv über die, die Industrie betreffenden Schlüsselfragen aufzuklären, um sie zu erfolgreicheren Botschaftern zu machen
  • Verständnis wie man Mitarbeiter am Besten mobilisiert sich sicher beim Engagement in Gemeinden fühlen um ein stolzes und positives Firmenimage zu transportieren
  • Markenbotschafter: Wie man effektiv einen Sinn für Markenbewusstsein bei Mitarbeitern anregt um die Fürsprache durch Mitarbeiter zu fördern
  • Verständnis der besten Wege, interne Kommunikation zur Aufklärung von Mitarbeitern zu nutzen und eine konsistente Firmenbotschaft aufrecht zu erhalten

Tara Anderson, Direktorin für ‚Externe Mobilisierung‘ beim American Petroleum Institute

10:30 Frage- und Antwortsitzung

10:40 Morgen-Erfrischung im Ausstellungsbereich

 

Umgang mit Umweltorganisationen: Verständnis der Strategie vom Nichtregierungsorganisationen und Diskussion der besten Praktiken um Nichtregierungsorganisationen über alle Medienplattformen hinweg zu bekämpfen

Strategien zum Umgang mit Nichtregierungsorganisationen

11:10 Evaluierung des Einflusses von Nichtregierungsorganisationen und Herausstellen der produktivsten Strategien mit ihnen umzugehen

  • Untersuchung der Macht und der Reichweite von Umweltorganisationen, Verständnis ihrer Strategien um pro-aktive Gegenstrategien zu entwickeln, um ihren Einfluss zu bekämpfen
  • Ermittlung überzeugender Ansätze, um mit extremistischen Organisationen um zu gehen und zum Verständnis der Wirksamkeit ihrer Position in den Massenmedien
  • Verständnis, wie man die Emotionen aus der Debatte nimmt und eine sachliche Diskussion über die grösseren Themen, die mit der unkonventionellen Öl- und Gasproduktion verbunden sind, anstrebt
  • Verständnis wie man eine Botschaft positioniert um eher als fortschrittlich und pro-aktiv rüber zukommen, als als defensiv und reaktionär, um die Diskussion zu wenden

Chris Tucker, Spokesperson, Energy In Depth

11:40 Frage- und Antwortsitzung

Pro-aktiver Umgang mit Nichtregierungsorganisationen und Gegnern der Industrie

11:50 Diskussion, wie der Dialog in der Debatte über die Belange der Industrie von einem defensiven zu einem eher pro-aktiven Ansatz korrigiert werden kann

  • Evaluierung der Rolle von Interessenverbänden im Kampf für die Belange der Industrie und Bereitstellung einer Fallstudie der Blaupause des westlichem Energiereichtums
  • Verständnis der effektivsten Wege um die Nachfrage nach Erdgas als eine saubere, erschwingliche und reichlich vorhandene nationale Energiequelle für die Energieunabhängigkeit zu bewerben
  • Erklärung wie die Industrie pro-aktiv positive Berichterstattung in den Medien als Gegenreaktion zu den Geschichten der Umweltverbände und Industrie-Gegner generieren kann
  • Entwicklung von Strategien zur Verbesserung der produktiven Kommunikation mit Nichtregierungsorganisationen, um eine ausgewogenere Konversation in den Medien voranzutreiben

Jon Haubert, Manager für Kommunikation bei der Western Energy Alliance

Mike Garrison, Mitglied von Spilman Thomas & Battle PLLC

12:40 Geteilte Frage- und Antwortsitzung

12:50 – 13:50 Netzwerk-Essen im Ausstellungsbereich

 

Verständnis der Blickwinkel mehrerer Stakeholder: Anhören der Standpunkte der Medien, Gemeindevertreter und Nichtregierungsorganisationen zur Diskussion um die Hydraulische Frakturierung, zum besseren Verständnis der Bedenken und zur Kultivierung einer produktiveren, sachlichen Konversation

Multi-Stakeholder Panel: der Standpunkt der Außenstehenden

13:50 Anhören von Schlüssel-Vertretern der Medien, Nichtregierungsorganisationen und der Gemeinden um Bedenken besser zu verstehen und einen informierten und sachlichen Diskurs zu fördern

  • Verständnis der grundlegenden Bedenken und Ansichten von Gemeindevertretern, um eine pro-aktivere und transparente Aufklärung voranzutreiben und Bedenken zu mindern
  • Untersuchung der Debatte aus Sicht der Medien, um besser zu verstehen, wie unkonventionelle Öl- und Gas Betreiber besser kommunizieren und Beziehungen mit Medien-Schaffenden und Journalisten aufbauen können
  • Mit einem Vertreter einer Nichtregierungsorganisation in Kontakt treten, um ihren Standpunkt besser zu verstehen und die effektivste Technik zur Kultivierung einer konstruktiveren und transparenten Beziehung zu evaluieren
  • Evaluierung der effektivsten Strategie für konstruktive, nicht-spaltende Rhetorik zwischen verschiedenen Stakeholdern, um stärkere Beziehungen mit Schlüsselpersonen in der Debatte um die Hydraulische Frakturierung aufzubauen

Mark Riley, Richter von Parker County, Texas

Scott Anderson, Senior Policy Advisor beim Environmental Defense Fund

Loren Steffy, Wirtschaftskolumnist beim Houston Chronicle

14:20 Frage- und Antwortsitzung

 

Krisenkommunikation und Schiefer: Entwicklung von robusten Plänen für die Krisenkommunikation und wie man sie über Medienplattformen hinweg leitet, um schnell und effektiv auf negative Presse zu reagieren und diese zu minimieren

Gremium für Kriesenkommunikations-Strategien

14:30 Entwicklung einer, für unkonventionelles Öl- und Gas spezifischen, umfassenden Strategie für die Krisenkommunikation, um zu reagieren und eine schnelle Aufklärung voranzutreiben

  • Dem weiten Spektrum an potentiellen Kriesen, in die eine unkonventionelle Öl- und Gas-Firma geraten könnte vorgreifen, um Strategien zur schnellen und effektiven Reaktion zu entwickeln
  • Entwicklung der Fähigkeit, genaue Informationen für dynamische Medien umgehend zur Verfügung zu stellen und das Image von Kompetenz der Industrie mit Überzeugung anzupreisen

[An dieser Stelle frage ich mich so langsam wirklich, ob sie noch von der selben Öl- und Gasindustrie reden, die ich seit Jahren beobachte, und ob ihnen dass nicht so langsam peinlich wird. Man stelle sich vor, wie einer ihrer Bosse vor Gericht „das Image von Kompetenz der Industrie mit Überzeugung anpreist“, nachdem ihnen mal wieder etwas in Flammen aufgegangen ist…]

  • Pro-aktiv die nächste potentielle PR-Kriese vorbereiten… [ m( ]

[… ok, nochmal, diesmal ernsthaft …]

  • Pro-aktiv die nächste potentielle PR-Kriese vorbereiten in dem man die Lernfähigkeit von technischen Innovationen fördert um Aktionspläne für zukünftige Vorfälle zu entwickeln
  • Evaluierung von internen Krisenreaktionsplänen zum Umgang mit  Wetterkapriolen und ihrem potential Kommunikationsverbindungen zu unterbrechen, um betriebliche Kontinuität zu gewährleisten

Doug Hock, Direktor für öffentliche Angelegenheiten bei Encana Oil & Gas

Matt Pitzarella, Direktor für Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bei Range Resources

Zitat von Moderator Michael J. Basile: „Wie können wir die Messlatte der öffentlichen Erwartungen, die mit der Realität von Arbeitsfehlern verbunden ist, niedriger ansetzten“ [na, dass klingt mit doch nach der richtigen Einstellung in Sachen Safety Culture …]

Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Lower%20the%20bar%20sound%20bite.mp3

15:00 Nachmittags-Erfrischung im Ausstellungsbereich

Krisenkommunikation in den neuen Medien

15:30 Verständnis der besten Methoden, das Internet und die Sozialen Medien als Teil einer effektiven Strategie zur Krisenkommunikation zu nutzen 

  • Evaluierung wie Soziale Medien genutzt werden können um vorzubeugen und umgehend pro-aktive Reaktionen zu entwickeln um negative Presse zu minimieren und umzudrehen
  • Verständnis der Wichtigkeit einer Online-Präsens für den Markenschutz und Analyse der Fallstricke um die Wiederholung von Fehlern im Umgang mit den Medien zu vermeiden
  • Evaluierung der Lektionen aus der Krisenkommunikation online, um das Positive des Online-Engagements zu erlernen
  • Verständnis wie man neue Medienplattformen erfolgreich beobachtet, um potentiellen Sachverhalten zuvorzukommen und die Vorbereitungszeit der Medienreaktion zu senken

Linda Rozett, Vizepräsidentin für Kommunikation beim American Petroleum Institute

16.00 Frage- und Antwortsitzung

 

Umgang mit Regulierungsbehörden und Regulierung: Regulierungsbehörden beeinflussen und Regulierungen prägnant an die Öffentlichkeit kommunizieren

Regulatorische  Angelegenheiten

16:10 Verständnis der effektivsten Wege um über Regulierung auf dem Laufenden zu bleiben, und Sie auf eine Art aus zu arbeiten, um sie an die Öffentlichkeit zu geben

  • Evaluierung der überzeugendsten Techniken für die Beschaffung einer Unzahl an umweltpolitischen Regulierungen, um die Vorbereitungszeit für die Beantwortung der Fragen der Medien und der Öffentlichkeit zu reduzieren
  • Verständnis wie man hoch-technische regulatorische Information in eine prägnante und trotzdem informative Form zusammen fasst, um regulatorische Daten einer öffentlichen Zuhörerschaft zugänglich zu machen
  • Wissenschaftliche Sprache und Regulierung in kurze und bündige, für Leihen verständliche Form bringen, um Schlüssel-Botschaften am effektivsten zu transportieren
  • Verständnis, wie man zu neuer und neu aufkommender Regulierung als Kommunikations-Spezialist auf dem laufenden bleibt, um pro-aktive PR zu fahren

Brad Miller, Generaldirektor für regulatorishe Angelegenheiten bei Anadarko Petroleum, Präsentation: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/35-brad-miller.pdf

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Brad Miller:„Die Lehre füllen – eine Möglichkeit für Einflussnahme“

Brad Miller: Sagt ihnen Biozid sei Bleiche, Audio: https://www.earthworksaction.org/files/pubs-others/BradMiller-bleach.mp3

Zitat von Brad Miller:„Wir reden von Bioziden. Wow, das ist ein hartes Wort. Es ist Bleiche. Wir reden also von Bleiche … Also wir müssen irgendwie, dass was wir sagen würden, auf etwas herunterbrechen, das die Leute verstehen.“

Brad Miller: Sagt ihnen Polyacrylamid sei Lippenstift, Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Brad%20Miller%20-%20Chapstick.mp3

Zitat von Brad Miller: „die Leute werden sehr besorgt wenn man darüber redet, Polyacrylamid in die Flüssigkeit zu tun, die man eine Bohrung hinabpumpt. Was ist das? – Es ist Lippenstift. Also nehmt einen Lippenstift, wenn jemand über Polyacrylamid redet. Wir müssen also, dass was wir rein tun, runter brechen, so dass die Leute es verstehen können.“

Brad Miller: Sagt ihnen Tenside seinen Dove Seife, Audio: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18503846/Gashole%20Conference/Brad%20Miller%20-%20bleach%2C%20Chapstick%20%26%20Dove.mp3

Zitat von Brad Miller:„Tenside? – Es ist Dove-Seife.“

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[Fand ich irgendwie passend.]

16:40 Frage- und Antwortsitzung

16:50 Abschließende Worte der Leitung und Ende der Konferenz

Ende der Übersetzung

Besuch in Gasland: Dimock, Pennsylvania, US

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Übersetzt aus https://en.wikipedia.org/wiki/Dimock_Township,_Pennsylvania:

Grundwasserkontamination

Dimock ist der Schauplatz eines bekannten Falls von Grundwasserkontamination durch Hydraulische Frakturierung, der auch in der Dokumentation Gasland von 2010 gezeigt wird. In 2009 wurden 13 Trinkwasserbrunnen in Dimock mit Methan kontaminiert, eine von ihnen explodierte. Arsen, Barium, DEHP, Glycolverbindungen, Mangan, Phenol und Natrium wurden, in nicht akzeptablen Mengen, in den Trinkwasserbrunnen gefunden. Als Folge war Cabot Oil & Gas gezwungen, die Anwohner finanziell zu entschädigen und mit einer alternativen Wasserversorgung auszustatten, bis Filtersysteme in den betroffenen Brunnen installiert wurden. Die Firma streitet weiterhin ab, das Hydraulische Frakturierung an den Vorfall beteiligt war. Im Mai 2012, nach der Installation der Filtersysteme in den betroffenen Häusern, verkündete die EPA, dass ihre letzten „Wasserproben keine Schadstoffkonzentrationen zeigten, die der EPA Anlass für weitere Schritte gäben.“ Methan und Arsen wurden nur in einem Brunnen gefunden. Cabot bestand darauf, dass das Methan im Wasser natürlich vorkommt, aber die Regulierungsbehörden haben den chemischen Fingerabdruck als Beweis dafür angeführt, dass es von Cabots Bohraktivitäten stammt. […]

Ende der Übersetzung

 29.07.2013: EPA [Amerikanische Umweltbehörde] zensierte zentrale Studie zur Grundwasserkontamination durch Fracking in Pennsylvania

Übersetzt vom ursprünglichen Artikel: Steve Horn auf desmogblog.com, Montag den 29.07.2013, 05:00 (http://desmogblog.com/2013/07/29/obama-epa-censored-fracking-water-contamination-study-dimock-pennsylvania)

Ein Artikel der Los Angeles Times von Neela Banerjee (http://www.latimes.com/nation/nationnow/la-na-epa-dimock-20130728-m-story.html), zeigt wieder einmal, dass die Obama-Regierung einer zentralen Studie der Amerikanischen Umweltbehörde EPA über Grundwasserkontamination durch Hydraulische Frakturierung [Bzw. Erdgasförderung], dieses Mal in Dimock, Pennsylvania, den Riegel vorschiebt.

Obwohl die EPA in ihrer, im Wahljahr 2012 herausgegebenen, Stellungnahme (https://yosemite.epa.gov/opa/admpress.nsf/90829d899627a1d98525735900400c2b/1a6e49d193e1007585257a46005b61ad!opendocument) erklärte, dass Dimock’s Grundwasser nicht durch Hydraulische Frakturierung kontaminiert wurde, zeigen interne Dokumente, erhalten von LA Times-Reporterin Neela Banerjee, dass EPA-Mitarbeiter untereinander genau das Gegenteil erzählen.

„In einer internen PowerPoint-Präsentation der EPA, warnten Mitarbeiter ihre Vorgesetzten, dass mehrere Trinkwasserbrunnen am wahrscheinlichsten durch Erdgasbohrungen mit Methan und anderen Substanzen wie Mangan und Arsen verunreinigt wurden.“ schreibt Banerjee

„Die Präsentation, basierend auf Daten, die über 4,5 Jahre von 11 Trinkwasserbrunnen rund um Dimock gesammelt wurden, schlussfolgerte, dass ‚Methan und andere Gase, die während der Bohrung freigesetzt werden, scheinbar bedeutende Schäden an der Wasserqualität anrichten.‘ Die Präsentation kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass sich ‚Methan nach den Bohrarbeiten in signifikant höheren Konzentrationen in den Grundwasserleitern befindet, vermutlich als Folge der Hydraulischen Frakturierung und anderer Arbeiten an den Bohrungen“, erklärt Banerjee weiter.

Es ist im Grunde eine Wiederholung jenes Falls von Trinkwasserkontamination bei Steve Lipsky durch Range Ressources 2010 in Weatherford, Texas. In diesem Fall leitete die EPA eine durch Steuern finanzierte Studie, die ermittelte, dass Range Ressources für die Trinkwasserkontamination verantwortlich war. Die EPA verklagte Range Ressources – nur um dann damit fortzufahren, die Klage fallen zu lassen und die Studie im März 2012 zu zensieren (http://www.desmogblog.com/2013/01/16/breaking-obama-epa-shut-down-weatherford-tx-shale-gas-water-contamination-study).

Die EPA schob außerdem vor Kurzem eine bekannte Studie zur Grundwasserkontamination durch Hydraulische Frakturierung [Bzw. Erdgasförderung] in Pavillion, Wyoming auf die lange Bank, die ursprünglich 2014 veröffentlicht werden sollte. Diese Veröffentlichung ist nun für 2016 zu erwarten, abermals ein Wahljahr. Nur Tage nach der Entscheidung der EPA, stellte wiederum eine Studie der Duke Universität  eine Verbindung zwischen Hydraulischer Frakturierung [Bzw. Erdgasförderung] und der Grundwasserverunreinigung im Marcellus-Schiefer her (http://www.desmogblog.com/2013/06/24/duke-study-links-fracking-water-contamination-epa-drops-study-fracking-water-contamination).

„Wir wissen nicht genau, was los ist, aber die Tatsache, dass es einen solch eindeutigen Rückzug von diesen drei bekannten Fällen gab, wirft die Frage auf, ob die EPA dem Druck der Erdgasindustrie oder entsprechenden Mitgliedern des Kongress nachgibt.“ sagte Kate Sinding vom Natural Resources Defense Council [NRDC, international tätige, gemeinnützige Umweltschutzorganisation mit Sitz in New York] der LA Times.

Wiedereinmal die Arbeit von Ed Rendell (Gouverneur von Pennsylvania 2003-2011) und seinen Freunden?

Das im Herzen des Marcellus-Schiefers gelegene Dimock wurde, sowohl in „Gasland“, als auch im durch die Erdgasindustrie zur Wiederlegung der Filme von Josh Fox finanzierten Film der Klimawandel-Leugner Phelim McAleer (http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Phelim_McAleer) und Ann McElhinney, „FrackNation“ (http://www.desmogblog.com/2013/05/28/fracknation-part-two-koch-industries-ties-bind, http://www.desmogblog.com/2013/06/03/exposed-fracknation-deploys-tobacco-playbook-response-gasland-2), speziell herausgestellt.

Im Fall von „FrackNation“, nutzte McAleer die Stellungnahme der EPA für Propaganda-Zwecke. Er stellte Craig und Julie Sautner, deren Wasser durch Cabot Oil & Gas kontaminiert wurde, als Panikmacher dar, die ihren Unmut gegenüber der EPA Ausdruck verliehen, die ihnen zunächst im Privaten erklärt hatte, dass ihr Trinkwasser verunreinigt sei, dies aber nicht öffentlich zugab.

Die Sautners sind nicht alleine mit ihrer Frustration, sie befinden sich in guter Gesellschaft.

„Es ist überraschend die Daten zu kennen, und dann zu sehen, wie die EPA Dimock im Stich lässt, sagte Robert Jackson, Co-Author der im Juni 2013 veröffentlichen Studie der Duke Universität, die Wasserproben aus Dimock beinhaltete, der LA Times.“ Die Frage ist, warum hatte die EPA kein Interesse dem nachzugehen, um es besser zu verstehen?

Jackson wirft die Eine-Millionen-Dollar-Frage auf: Wer aus der Erdgasindustrie setzte die EPA unter Druck, die eigentlichen Ergebnisse der Dimock-Studie zu zensieren? Im Fall von Steve Lipsky war es der ehemalige Leiter des Democratic National Committee und der demokratische Governor von Pennsylvania, Ed Rendell (http://www.desmogblog.com/2013/02/05/ed-rendell-range-resources-obama-epa-texas-fracking-water-contamination-lawsuit).

Rendell, der Verbindungen zur Erdgasindustrie unterhält, lobbyierte die EPA privat ihre Studie und das Verfahren um Lipsky’s Grundwasserverunreinigung durch die in Pennsylvania ansässige Range Resources, fallen zu lassen. Seine Lobby-Bemühungen zeigten Erfolg, wohl möglich, da drei seiner früheren Berater nun als Lobbyisten für die Industrie arbeiten.

Einer dieser Lobbyisten ist K. Scott Roy, Rendell’s früherer „Top Berater“. Roy lobbyierte nicht nur für Range Ressources, sondern sitzt auch im Vorstand der Marcellus Shale Coalition [Lobbygruppe der Schiefergasindustrie]. Vor seiner Arbeit als Fracking-Lobbyist in der Rendell-Regierung arbeitete Roy im Büro des früheren republikanischen Governor von Pennsylvania Tom Ridge, der nun als „strategischer Berater“ für die Marcellus Shale Coalition seit 2012 arbeitet.

Kontaktierte Roy seinen alten Boss Ed Rendell und bat die Obama-Regierung sich von der Dimock Studie fern zu halten? Dies ist eine Frage der folgenden Untersuchung.

Verletzung der Dienstpflicht oder Normalität?

Die EPA ist gesetzlich damit beauftragt, Fälle von Grundwasserverschmutzung aufzuklären und die Übertreter des Gesetzes rechtlich zu bestrafen. Statt dessen schreitet die Erdgasindustrie rücksichtslos landesweit über die Gemeinden hinweg, ohne dass die EPA die Verschmutzter zur Verantwortung zieht.

„Unsere Bundesregierung hat eine Verantwortung, Bürger und Kommunen, die unter den Folgen des Fracking [Bzw. der Erdgasförderung] leiden, zu schützen und ihnen die vollständigen Fakten mitzuteilen“, schrieb Kate Sinding vom NRDC in einem Blog-Post (http://switchboard.nrdc.org/blogs/ksinding/why_would_epa_hide_info_on_fra.html).

„Die EPA schuldet es der amerikanischen Bevölkerung, jeden einzelnen Fall vollständig und fair zu untersuchen, der helfen kann, einige der irritierenden wissenschaftlichen Fragen zu beantworten, nämlich ob, und wenn ja wie, die Hydraulische Frakturierung und damit verbundene Tätigkeiten Trinkwasser verunreinigen. Leider legen die letzten Verhaltesmuster der EPA nahe, dass weder das Eine, noch das Andere unternommen wurde.“

Beim Militär ist Verletzung der Dienstpflicht ein schweres Verbrechen, aber für hochrangige EPA Mitarbeiter, scheint es Normalität zu sein.

Ende der Übersetzung

05.08.2013: Zensierte Präsentation der EPA Pennsylavania über die Trinkwasserkontamination durch die Hydraulische Frakturierung [Bzw. Erdgasförderung] zum ersten mal veröffentlicht

Übersetzt vom ursprünglichen Artikel: Steve Horn auf desmogblog.com, Montag den 05.08.2013, 10:23 (http://desmogblog.com/2013/08/05/censored-epa-pennsylvania-fracking-water-contamination-presentation-published-first-time)

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DeSmogBlog erhielt eine Kopie einer PowerPoint-Präsentation der Umweltschutzbehörde EPA der Obama-Regierung, die die Ergebnisse einer damals bevorstehenden Studie in Dimock, Pennsylvania umreißt (http://desmogblog.com/sites/beta.desmogblog.com/files/Dimock%20report.pdf).

Die PowerPoint-Präsentation deckt eine klare Verbindung zwischen der Hydraulischen Frakturierung von Schiefer [Bzw. Schiefergasförderung] in Dimock und der Grundwasserverunreinigung auf, wurde aber durch die Obama-Regierung zensiert. Statt Dessen veröffentlicht die EPA eine offizielle Stellungnahme im Juli 2012 – dem Wahljahr – die besagt, dass das Wasser in Dimock sicher sei.

Benannt „Isotech-Stable Isotype Analysis: Determinining the Origin of Methane and Its Effets on the Aquifer“ (also: Isotec-Analyse stabiler Isotope: Ermittlung des Ursprungs von Methan und seiner Effekte auf Grundwasserleiter), schlussfolgert die PowerPoint-Präsentation, dass die Cabot Oil & Gas Dimock Gesford 2 Bohrung (http://stateimpact.npr.org/pennsylvania/drilling/wells/115-20033/), „entweder temporäre oder permanente Pfade erzeugt, die dem Gas ermöglichen, in den oberflächennahen Grundwasserleiter zu migrieren. … In manchen Fällen stören diese Gase die Grundwasserqualität.“

Weitere Graphiken zeigen, Cabot’s Gesford 3 und 9 Bohrungen (http://s3.documentcloud.org/documents/1688/pennsylvanias-dep-orders-cabot-to-plug-three-gas-wells.pdf) erlauben ebenfalls Methan in beispiellosen Mengen aufwärts in die Grundwasserleiter zu migrieren, nicht zufällig übereinstimmend mit den Bohrungen, die frakturiert wurden. Die Schlussfolgerungen der Präsentation sind vernichtend.

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„Methan wird währen der Bohrung, und vermutlich während der Frakturierung und anderen Arbeiten freigesetzt“, legt die Präsentation nah. „Methan befindet sich in signifikant höheren Konzentrationen in den Grundwasserleitern nach der Bohrung, eventuell auch als Folge der Frakturierung und anderer Arbeiten an der Bohrung … Methan und andere Gase, die währen der Bohrung freigesetzt werden, verursachen scheinbar signifikante Schäden der Wasserqualität.“

Trotz dieser Ergebnisse, schlussfolgert die offizielle EPA Stellungnahme, dass jegliche Grundwasserverunreinigug in Dimock natürlichen Ursprungs ist.

„Die EPA fand gefährliche Substanzen, speziell Arsen, Barium und Mangan, alles natürlich vorkommende Substanzen, in Konzentrationen, die ein Gesundheitsrisiko darstellen, im Trinkwasser von fünf Haushalten“, so die Stellungnahme der EPA. „Die EPA hat den Anwohnern alle Messergebnisse zukommen lassen und hat keine weiteren Pläne, weitere Trinkwasseruntersuchungen in Dimock durchzuführen.“

Zwei EPA-Whistleblower sprachen vor kurzem das American Tradition Institute ATI (http://www.desmogblog.com/american-tradition-institute) [ein Klimawandelleugner Thinktank] an und legten offen, dass die Politik an der Entscheidung, die aktuellen Erkenntnisse in Dimock zu zensieren, beteiligt war. Im Herzen der Offenlegung steht die frühere EPA-Leiterin Lisa Jackson (http://www.atinstitute.org/citing-career-sources-internal-screen-shots-ati-foia-requests-probe-re-elect-factors-behind-fracking-reversal-political-interference-driving-epa-agenda/). [Man bemerke, dass die Website in Zwischen von Netz genommen wurde]

Die Rolle der früheren EPA-Leiterin Lisa Jackson in der Zensur des Reports

Mike Soraghan von EnergyWire erklärt (http://www.eenews.net/stories/1059985281), warum die Studie fallen gelassen wurde. Nach einem der unidentifizierten, dem Außendienst der EPA in Dimock nahestehenden Whistleblower, „aus Angst die Untersuchungen könnten Obamas Chancen zur Wiederwahl senken.“

Obwohl die ursprünglichen Ergebnisse der beiden EPA Mitarbeiter auf eine Trinkwasserverunreinigung in Dimock hinwiesen, wie aus der PowerPoint-Präsentation ersichtlich ist, forderten ihre Vorgesetzten sie auf, die Untersuchung zu beenden und motivierten sie damit zur Offenlegung.

Einer der Whistleblower sagt, er meldete sich, da er „offenkundig un-ethische und eventuell illegale Handlungen durch das Management der EPA“ beobachtete.

„Ich arbeite nun über Jahr in diesem System und versuche, die Ungerechtigkeit und die offenkundig un-ethischen Handlungen, die ich beobachtet habe, richtig zu stellen. Ich war nicht alleine mit dieser Bemühung,“ erklärte der unbekannte Whistleblower Soraghan. „Ich habe einen Eid abgelegt, als ich Bundesbediensteter wurde, den ich sehr ernst nehme.“

Im Zentrum des Management-Teams, das die falsche Stellungnahme beaufsichtigte sthet die frühere Leiterin der EPA Lisa Jackson, die nun als führender Umweltberater bei Apple arbeitet (https://www.washingtonpost.com/news/post-politics/wp/2013/05/28/former-epa-head-lisa-p-jackson-becomes-apples-top-environmental-adviser/). Jackson wurde kürzlich durch die, gerade ernannte, EPA-Leiterin Gina McCarthy ersetzt (https://www.washingtonpost.com/news/post-politics/wp/2013/07/18/senate-confirms-gina-mccarthy-as-next-epa-administrator-in-59-to-40-vote/).

Dies wurde durch einen anderen Whistleblower aufgedeckt, der, als Teil der üblichen Pflichten seines Jobs, ein Mitglied der “HQ-Dimock” Mailingliste war. Diese Mailingliste nutzte Jackson unter dem Pseudonym ”Richard Windsor”, um ihren eigenen Namen vor eventuellen Informationsfreiheitsanfragen zu schützten.

„Viele Mitglieder der Email-Gruppe … waren Anwälte und Mitglieder von Lisa Jackson’s innerem politischen Kreis,“ erklärte Soraghan.

Wichtige Informationsfreiheitsanfragen aufgeben

Das American Tradition Institute (ATI) hat als Folge der Vorsprache der Whistleblower zwei Informationsfreiheitsanfragen aufgegeben.

„Eine Informationsfreiheitsanfrage sucht bestimmte E-Mails, Text- oder Chatnachrichten von drei bestimmten EPA Außendienstmitarbeitern, welche an das Weiße Haus oder das EPA Hautquartier gerichtet sind, von ihm stammen oder sich darauf beziehen“, erklährte ATI. Die zweite Informationsfreiheitsanfrage konzentriert sich auf E-Mails, die in der ‘HQ-Dimock’ Diskussionsgruppe versendet wurden. Beide Anfragen decken den Zeitraum von sieben Monaten vom 1. Dezember 2011 bis zum 30. Juni 2012, ab.“

Das Natural Resources Defense Council (NRDC) – welches der EPA in diesem Fall ebenfalls kritisch gegenübersteht, ist misstrauisch über die Motive des ATI in diesem Fall.

Das ATI ist besser dafür bekannt, die Existenz des Klimawandels zu leugnen und speziell für „Climate Gate“ (http://www.desmogblog.com/uva-emails-and-confirmation-bias-seek-and-ye-shall-find). Doch, wenn es hart auf hart kommt, billigt Kate Sinding vom NRDC ATI’s Informationsfreiheitsanfrage und erwartet ihre Ergebnisse.

„Es scheint ein Versuch zu sein, die EPA zur Aufgabe dieser Fälle zu schikanieren,“ so Sinding gegenüber EnergyWire. „Wenn ihre Anfragen zu mehr Informationen über die Entscheidungsfindung führen, so ist dies gute Information für jeden. Aber ich zweifle an ihren Motiven.“

„Versteckt es, lasst es fallen, vergesst es“

Die eigentliche Frage im Herzen des Sachverhalts: Was waren die Motive der EPA, eine Kehrtwendung bei einer bedeutenden, mehrjährigen, durch Steuern finanzierten Studie zu machen?

„Es ist skrupellos, das die Obama-Regierung, im Namen der politischen Zweckdienlichkeit, wichtige Informationen zurückhält, die die Punkte zwischen Hydraulischer Fakturierung [Bzw. Erdgasförderung] und Trinkwasserverunreinigung hätten verbinden können,“ so Wenonah Hauter, geschäftsführende Direktorin von Food and Water Watch (http://www.foodandwaterwatch.org/staff) zu DeSmogBlog.

„Gina McCarthy muss die Gesundheit und Sicherheit von Amerikanern an erste Stelle setzen und verhindern, das die EPA politischem Druck nachgibt.“

Scott Ely, ein ehemaliger Mitarbeiter vom Cabot und Bewohner von Dimock, mit drei kleinen Kindern, dessen Trinkwasser kontaminiert wurde, drückte ähnliche Enttäuschung darüber aus, dass die EPA das Schiff in dieser wichtigen Studie verlässt. (http://www.nytimes.com/2011/12/02/us/drilling-down-fighting-over-oil-and-gas-well-leases.html?pagewanted=all&_r=1, https://www.propublica.org/article/so-is-dimocks-water-really-safe-to-drink, http://thetimes-tribune.com/news/gas-company-whistle-blower-details-spills-errors-1.1234817#axzz1fPP4MNnN)

„Wann steht endlich jemand zur Wahrheit? Wie kommt es, dass es ein paar Leute in Washington gibt, die versuchen die Wahrheit über das, was den Leuten in Dimock zustößt, zugunsten der Erdgasindustrie zu manipulieren?“, fragt Ely rhetorisch.

Ely sagt, er halte die Ohren für die Kommunikation mit Mitarbeitern der EPA offen, welche regelmäßig bei ihm vorbeischauen und ihn warnen, sein Wasser nicht zu benutzen. Die Mitarbeiter bleiben, aus Angst vor Bestrafung durch das höhere Management der EPA unidentifiziert. „Wir dachten, die EPA wären als unser Beschützer gekommen. Und was haben sie getan? Sie sagten, die Wahrheit kann nicht bekannt werden: versteckt es, lasst es fallen, vergesst es.“

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Geleakte EPA Präsentation zur Trinkwasserkontamination im Spiel in Bundesklage

Steve Horn auf desmogblog.com, Samstag den 16.01.2016, 04:58 (http://desmogblog.com/2016/01/16/leaked-epa-powerpoint-presentation-dimock-fracking-water-contamination)

Eine PowerPoint-Präsentation, die im August 2013 von DeSmog veröffentlicht wurde, hat ihren Weg in einen bedeutenden Rechtsfall mit Verbindung zu Hydraulischer Frakturierung [Bzw. Erdgasförderung] gefunden, der bald vor dem U.S. District Court for the Middle District of Pennsylvania verhandelt wird.

Das Dokument (http://www.desmogblog.com/sites/beta.desmogblog.com/files/Dimock%20Powerpoint.pdf) wurde am 30. Dezember als Beweismittel präsentiert, als Teil eines Antrags durch die Kläger, um durch den Angeklagten Cabot Oil & Gas vorgebrachte Beweise zu entkräften (http://www.desmogblog.com/sites/beta.desmogblog.com/files/Plaintiffs%20Combined%20Brief%20in%20Opposition.pdf).

Der Antrag führt das Beweismittel an, um aufzudecken wie die Umweltbehörde EPA die Beweise ihrer eigenen Wissenschaftler ignorierte, indem sie das kontaminierte Trinkwasser in Dimock Pennsylvania für sicher erklärte. Cabot hatte zuvor in seinem Antrag am 30. November in Limine (http://www.desmogblog.com/sites/beta.desmogblog.com/files/Cabot%20Motion%20in%20Limine.pdf) gegenüber dem Richter argumentiert (ein Antrag zum Außschluss von Beweismitteln), das bestimme Beweisstücke den Richtern nicht vorgelegt werden sollen, wenn der Fall vor Gericht kommt.

Unter den Beweismitteln, die Cabot bat in den Papierkorb zu werfen, befinden sich die „sogenannten ‚off-the-record‘ Statements, die mutmaßlich von Vertretern der EPA hinsichtlich der Qualität/Sicherheit der Trinkwasserversorgung der Kläger gemacht wurden, nachdem die EPA ihre Evaluierung in Dimock beendet und geschlussfolgert hatte, dass es keine gesundheitlichen Bedenken für die Bewohner von Dimock gebe.“

Die Rechtsabteilung von Cabot argumentierte, dass solche Statements „unzulässigem Hörensagen“ gleichkämen, die vor Gericht nichts zu suchen hätten.

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Bild von: U.S. District Court for the Middle District of Pennsylvania

Die ‚off-the-record‘-Unterhaltungen, auf die Cabot in seinem Antrag verweist, wurden zuerst von Laura Legere im Juli 2012 gemeldet (http://thetimes-tribune.com/news/gas-drilling/epa-to-stop-dimock-water-deliveries-1.1348393), die damals für die Scranton Times-Tribune arbeitete und nun für die Pittsburgh Post-Gazette arbeitet. Fast ein Jahr später deckte Los Angeles Times Reporterin Neela Bannerjee, nun bei InsideClimate News, die Existenz einer bisher unveröffentlichten PowerPoint Präsentation der EPA auf, die Hydraulische Frakturierung [Bzw. Erdgasförderung] mit der Grundwasserkontamination in Dimock in Verbindung bringt (http://www.latimes.com/nation/nationnow/la-na-epa-dimock-20130728-m-story.html).

Ein weiterer bekannter Wissenschaftler, der für diesen Fall unter Eid aussagte, Ingenieurwissenschaftlicher Professor an der Cornell Universität Anthony Ingraffea ,(http://www.cee.cornell.edu/people/profile.cfm?netid=ari1) sagte unter Eid aus, dass er glaubt, dass Cabots Schiefergasbohrungen in Dimock als Ursache für die Kontamination verantwortlich zu machen seien.

In der eidlichen Aussage zu diesem Fall vom July 2015 (http://www.desmogblog.com/sites/beta.desmogblog.com/files/Ingraffea%20July%202015%20Deposition.pdf) sagte Ingraffea aus, dass „mit einem angemessen Maß an ingenieurwissenschaftlicher Sicherheit, versichere ich, dass es wahrscheinlicher ist, dass eine oder mehrere dieser Bohrungen die Verunreinigung der Trinkwasserbrunnen in Dimock direkt verursacht hat, als das es das nicht hat“.

Cabot: EPA PowerPoint “Hörensagen”

Der LA Times-Artikel hatte die Präsentaition, auf die er sich bezog, nicht veröffentlicht. Eine Quelle lieferte sie nachträglich an DeSmog und wir [DeSmog] veröffentlichten sie, wenige Tage nachdem der LA Times-Aritkel gedruckt wurde.

„Jedes sogenannte ‚geleakte EPA dokument‘ …, das mutmaßlich auf eine Position konträr zur öffentlichen Stellungnahme der EPA von July bis August 2012, nämlich dass es keine Gesundheitsrisiken für die Bewohner Dimocks durch das Tinkwasser gibt“, hinweist, sollte den Richtern nicht gezeigt werden, argumentierten Cabots Anwälte.

Cabots Anwälte verwiesen dann auf die EPA PowerPoint Präsentation wiederum als „unzulässiges Hörensagen“.

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Bild von: U.S. District Court for the Middle District of Pennsylvania

Der Anwalt der Kläger, Leslie Lewis, entgegnete dass Cabot nicht alles auf einmal haben könne. Wenn es die EPA Stellungnahme von July 2012 zitieren möchte, so argumentierte sie, sollte die Firma der Jury ebenfalls gestatten die PowerPoint Präsentation einzusehen.

„Auf der einen Seite ist Cabot und seine Experten mit bestimmten Ergebnissen der EPA einverstanden, allen voran ein offizieller Report herausgegeben 2012, der bekannt gibt, dass das Trinkwasser in Dimock sicher sei und dass die Behörde ihre Untersuchung einstellen wird“, schrieb Lewis.

„Auf der anderen Seite, weisen sie die Wahrhaftigkeit und die Relevanz von geleakten, internen EPA PowerPoint Präsentationen, die die Sicherheit und die Notwendigkeit weiterer Untersuchung des Trinkwassers in Frage stellen, zurück. … Dieses Gericht sollte Cabot’s Zeugen nicht gestatten, sich auf Ergebnisse der EPA zu berufen, die ihre Botschaft unterstützen, während sie Ergebnisse der EPA ausschließen, die nicht in ihre Verteidigungsstrategie passen.“

Die Geschichte wiederholt sich

Dies ist nicht der einzige kürzliche Vorfall, in dem die Beamten der EPA behaupteten, dass Bohrtechnik das Grundwasser nicht beeinflusse.

Der wissenschaftliche Beirat der EPA hat vor Kurzem die im Juny 2015 veröffentlichte Studie der EPA (http://www.epa.gov/sites/production/files/2015-06/documents/hf_es_erd_jun2015.pdf) angefochten (http://thehill.com/policy/energy-environment/265125-epa-science-advisers-buck-agency-on-fracking-safety), die schlussfolgert, dass Hydraulische Frakturierung [Bzw. Erdgasförderung] nicht zu „weit verbreiteten, systemischen Auswirkungen auf Trinkwasser Ressourcen in den Vereinigten Staaten“ führe.

Der wissenschaftliche Beirat befindet, dass dieses Statement weder die betrachteten Systeme (z.B. Grundwasser, Oberflächenwasser), noch die Definition von ‚weit verbreitet‘, ’systemisch‘ und ‚Auswirkungen‘ klar beschreibe. Der wissenschaftliche Beirat sagt weiterhin, dass die Schlussfolgerungen „inkonsistent mit den Beobachtungen, Daten und dem Maß an Unsicherheit, die im Text des Entwurfes vorgelegt und diskutiert wird“ seien. (http://yosemite.epa.gov/sab/sabproduct.nsf/02ad90b136fc21ef85256eba00436459/D4210BA02EBEF65185257F33005A0CC2/$File/Report+to+Administrator-SAB+Hydraulic+Fracturing+Research+Advisory+Panel-1-7-16+draft.pdf)

Sollten die Autoren der PowerPoint Präsentation aussagen?

Die Gerichtsdokumente der Kläger vom 30. Dezember zeigen ebenfalls, dass die Autoren der PowerPoint Präsentation, deren Namen sich nicht auf dem Dokument befinden, im Prozess aussagen könnten. Sollten sie das tun, würden sie die Quelle der Präsentation selbst preisgeben, schlussfolgerte Lewis.

„Die Aussagen in der PowerPoint Präsentation stellen die Forschungsergebnisse der EPA von Anfang 2012 in Frage,“ schrieb Lewis. Die Kläger werden die geleakte PowerPoint Präsentation bis zur Verhandlung authentifiziert haben, und Maßnamen ergriffen haben, die freiwillige Anwesenheit der EPA Mitarbeiter, die das PowerPoint Dokument verfasst haben, zu gewährleisten.

Es scheint, nach einer Planungsverfügung (http://www.desmogblog.com/sites/beta.desmogblog.com/files/Scheduling%20Order_0.pdf), die durch den Richter des Falls eingereicht wurde, wird der Prozess in nächster zeit statt finden. Die Verfügung setzt den Beginn der Verhandlung für den 22. Februar in Scranton, Pennsylvania an. Cabot hat auf wiederholte Anfragen, diese Geschichte zu kommentieren nicht geantwortet.

Ende der Übersetzung

Aktuelle Entwicklung des Falls

10.03.2016: Familien in Dimock sind schließlich, nach nun fast 7 Jahren des Kampfes, wenigstens finanziell zu ihrem Recht gekommen und werden mit insgesamt 4.24 Million $ entschädigt (http://desmogblog.com/2016/03/10/breaking-news-4-2-million-jury-verdict-dimock-pa-water-contamination-lawsuit-reported). Die gesundheitliche und emotionale Belastung, die verschwendete Lebenszeit und das verlorene Vertrauen in die Regierung und Regulierungsbehörden sind wohl kaum durch Geld zu entschädigen.

Auch hat der grundlegende Mangel an Glaubwürdigkeit von Cabot Oil & Gas in der ganzen Geschichte ExxonMobil in Deutschland nicht davon abgehalten, den Fall für ihre PR-Zwecke zu nutzen (http://www.erdgassuche-in-deutschland.de/hydraulic_fracturing/gasland/).

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